Wie Mill Deutschland zum Weltmeister 54 machte

Geschichten aus der Zeit, als der Bremer SV die Nummer 1 in Bremen war

Komm mit auf eine Zeitreise in die 50er Jahre des Bremer SV mit Erwin Mill, einer wahren Legende. Von 1111 Spielen bis zur Weltmeisterschaft 1954, wir plaudern über Rivalitäten, Stadionatmosphäre und vieles mehr. Ein einzigartiges Interview mit einem Fußballhelden, als der Bremer SV noch über Werder Bremen thronte.

Erwin Mill (geb. 1927 in Eberswalde) zählte zu den besten Abwehrspielern in Norddeutschland. Er spielte in der Oberliga-Mannschaft des Bremer SV von 1948 - 1959. Danach trat er noch einige Jahre für die zweite und die alte Herren-Mannschaft an. Nach seiner aktiven Zeit war er Trainer der ersten und zweiten Herren.

Insgesamt kommt Erwin Mill auf unglaubliche 1111 Spiele für den Bremer SV.  

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Erwin Mill

Erwin Mill spielte als Verteidiger und war bekannt für seine Schnelligkeit. Ein bemerkenswertes Spiel war gegen Borussia Dortmund, bei dem er Herbert Erdmann deckte, und dadurch sein Teil dazu beitrug, dass Deutschland 1954 Weltmeister wurde. Die Beziehung zwischen dem Bremer SV und Werder Bremen war zu der Zeit leicht angespannt, so gab es brisante Momente auf dem Spielfeld, bei denen Mill eine wichtige Rolle spielte. Trotzdem war er auch außerhalb des Fußballs in der Vereinsarbeit aktiv und half, die finanzielle Situation des BSV zu verbessern. Ein interessanter Einblick in die Geschichte des Fußballs in Bremen und die Zeiten, in denen Zigarre rauchende Vorstände zwar möglich waren, aber im Fußball wenig bewirkten.

Aber hört selbst:

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