Unser Gegner
In der letzten Saison schaffte das Team von Björn Lindemann, der im März 2024 die Mannschaft übernahm, mit Ach und Krach den Klassenerhalt, hatte am Ende mit 38 Punkten lediglich einen Punkt mehr, als der Bremer SV.
Im Sommer wurde der Kader gezielt verstärkt, holte man mit Tom Gaida und Pascal Steinwender, vor allem Offensivkräfte, da man dort die Schwachstelle der Vorsaison erkannt hatte (nur 46 Tore in 34 Spielen).
Durch die Transfers wurde der Sturm merklich verbessert, Gaida erzielte bereits 10 Saisontore, Steinwender drei, dazu kommen noch jeweils vier Vorlagen.
Das führte dazu, dass man am Küstenkanal eine entspannte Saison spielt, gewann unter anderem gleich am ersten Spieltag das Derby gegen Oldenburg und musste erst am 8. Spieltag die erste Niederlage hinnehmen. Nach Ende der Hinrunde lag das Team auf Platz 4, nur zwei Punkte hinter dem Spitzenduo aus Drochtersen und Meppen. Nach nun 20 absolvierten Partien, steht das Team noch immer auf Platz vier, allerdings neun Punkte hinter dem Tabellenführer aus Meppen, bei allerdings drei Nachholspielen in der Hinterhand (Meppen hat nur eines). Prominentester Spieler dürfte zweifelsohne Max Wegener sein, der über reichlich Erfahrung in der 2. und 3. Liga verfügt, spielte u.a. bei Werder II, Erzgebirge Aue, Meppen und Rot Weiß Essen. In der Wintervorbereitung gab es zwei Siege für Jeddeloh, Regionalligist SC Gütersloh wurde auswärts mit 3:2 geschlagen, gegen den Drittligisten VfL Osnabrück gab es ein 2:1.
Unsere Lage
Nachdem lange nicht klar war, ob am letzten Spieltag überhaupt gespielt werden konnte, gab es bei der 2. Mannschaft des Hamburger SV ein beachtliches 1:1. Die Hamburger kommen von einer Serie von acht Spielen ohne Niederlage und gehören ohne Zweifel zu den formstärksten Teams der letzten Wochen. Da die Partie auf Kunstrasen stattfand, konnte gespielt werden, bei typisch norddeutschem Regenwetter. Obwohl die Hamburger am Anfang mehr vom Spiel hatten, zeigte sich unsere Mannschaft wenig beeindruckt und belegte, dass sie zu Recht auf Platz 7 der Tabelle steht. So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, mit Chancen auf beiden Seiten, die leistungsgerecht zu Pause 0:0 endete.
Es dauerte bis zur 78. Minute und bedurfte es Elfmeters, bis das erste Tor fiel, Boakye hatte den Strafstoß zum 1:0 für den HSV erzielt. In der Folgezeit wechselte Trainer Voigt gleich vier neue Spieler, von denen einer kurz vor Schluss den viel umjubelten und verdienten Ausgleich erzielte: Jeff Tchounangue drückte den Ball im Anschluss an eine Ecke über die Linie.
So endete das Spiel leistungsgerecht mit 1:1 und wieder einmal zeigten sich zwei große Pluspunkte unseres Teams in dieser Saison: wir lassen defensiv wenig zu und kassieren sehr wenige Gegentore (mit 26 Gegentoren nach 21 Spielen stellen wir die viertstärkste Defensive) und wir sind in der Lage auch nach Rückstand jederzeit zurückzukommen und sei es bei einer starken Reserve des HSV. Dieses gilt es nun im Heimspiel gegen den SSV Jeddeloh II zu bestätigen. Durch die Niederlage von Lohne am letzten Wochenende beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz mittlerweile satte 14 Punkte, eine Momentaufnahme, mehr nicht.
Sonntag alle zum Panzenberg!
Nur der BSV!
Die Fakten zum Spiel
Regionalliga Nord, 24. Spieltag
Sonntag, 01.03.2026, 14:00 Uhr
Stadion Am Panzenberg, Landwehrstr. 6, 28217 Bremen
Bremer SV – SSV Jeddeloh II
Schiedsrichter: Alexander Rosenhagen
Assistenten: Leon Kocherscheid, Benjamin Buth
Bisherige Begegnungen
Die Partie zwischen BSV und SSV gab es bisher 10 Mal, davon 7 Mal in Punktspielen. Insgesamt konnten wir 6 der 10 Spiele für uns entscheiden, bei drei Niederlagen. Der letzte Sieg gegen Jeddeloh II ist nur etwas über ein Jahr her, am 23. Spieltag der letzten Saison gab es einen 2:1 Auswärtssieg. Am Panzenberg konnte zuletzt im April 2024 dreifach gepunktet werden, beim 4:2 Sieg unserer Mannschaft, kurioserweise ging die Partei in der Liga noch nie Unentschieden aus.
Tickets
Können wie gewohnt an der Tageskasse erworben werden.
Anreise
ACHTUNG! Aufgrund eines Streiks bei der BSAG fahren keinerlei Busse oder Straßenbahnen am Sonntag, eine rechtzeitige Anreise mit genauer Planung wird dringend empfohlen. Da es voraussichtlich trocken sein wird, dürfte das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl sein, zumal traditionell am Panzenberg wenig Parkplätze zur Verfügung stehen. Oder man nutzt das Wetter zu einem kleinen Frühlingsspaziergang.
Livestream
Das Spiel wird live bei nordfv.tv übertragen.